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40 Experten klagen an: 15. Sep. 18:45 40 Experten klagen an: "Tegnell hat Schweden betrogen"
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Wissenschafter werfen der Regierung und dem Chefepidemiologen falsche Strategie, geschönte Zahlen und vor allem Sturheit vor Kein gutes Haar am schwedischen Weg zur Corona-Bekämpfung lässt eine Gruppe von 40 Wissenschaftern, die sich als Opposition zur nationalen Gesundheitsagentur etabliert hat. Lena Einhorn, selbst Ärztin und Buchautorin, möchte sich für das Gespräch nur im Freien treffen und zählt die Fehler Tegnells detailliert auf. „Angefangen hat es mit der Fehlannahme, dass das Virus so wie bei SARS nur dann übertragbar ist, wenn man Symptome hat“, so Einhorn. Schon einen guten Monat nach Ausbruch der Pandemie hatten sich etliche Wissenschafter an die schwedische Regierung gewandt und sie gebeten, nicht mehr nur auf Tegnell zu hören. „Doch Premierminister Löfven vertraute ihm. Und Tegnell, der von Beginn an falsch gelegen war, wurde zur Verteidigung seiner falschen Strategie immer sturer“, sagt Einhorn, die mit Ärzten, Virologen, Pandemie- und Impfexperten Hunderte Artikel veröffentlicht hat. „Er konnte seine Fehler nicht zugeben, und auch die Regierung traute sich das nicht.“ Hier fährt Einhorn schwere Geschütze gegen Tegnell auf. Die Zahlen der Toten wurden zu Beginn wochenlang nicht präsentiert. Die Dunkelziffer sei aufgrund der geringen Tests viel höher. Schweden hat hochgerechnet nur rund ein Zehntel der Tests in Österreich durchgeführt. „Er hat die schwedische Bevölkerung betrogen. Und die Regierung hätte ihm nie diese Macht geben dürfen.“ Doch auch die Medien in Schweden stützten Tegnells Weg: „Er ist rhetorisch unglaublich versiert. Er hat täglich eine Pressekonferenz im TV gegeben, und als die kritischen Fragen kamen, haben die Fernsehstationen die Übertragung einfach abgebrochen.“ Auch dass sich Tegnell nicht Diskussionen mit Andersdenkenden in der Öffentlichkeit stellt, sorgt für große Verärgerung.
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Schweden-Weg-Erfinder Tegnell: 15. Sep. 18:40 Schweden-Weg-Erfinder Tegnell: "Mehr Infektionen verlangsamen Corona-Ausbreitung"
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Anders Tegnell. Schwedens Chef-Epidemiologe verteidigt den lockeren Weg, hebt fast alle Beschränkungen auf und glaubt nicht, dass Masken entscheidend sind. Anders Tegnell gibt internationalen Journalisten kaum Interviews. Der Chefepidemiologe aus Stockholm gilt als Erfinder des „Schwedischen Weges“ in der Corona-Bekämpfung. Im skandinavischen Land gab es keine Lockdowns, keine Maskenpflicht, Schulen für kleine Kinder blieben durchgehend offen. Sein Weg ist jedoch umstritten: Schweden verzeichnet pro Kopf sieben Mal mehr Corona-Tote als die beiden Nachbarländer Norwegen und Finnland. Auch ein Wirtschaftseinbruch konnte nicht verhindert werden. Spricht man auf Stockholms Straßen mit den Menschen über Tegnell, ist er für viele jedoch ein Held: „Während ganz Europa geschlossen war, hatten wir hier den Himmel auf Erden“, sagt eine Busfahrerin zum KURIER. Auch Tegnell verteidigt im KURIER-Interview seinen Weg.
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Haimbuchner und Kickl in vertauschten Rollen 15. Sep. 18:00 Haimbuchner und Kickl in vertauschten Rollen
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Landesparteichef greift im Wahlkampf zu Anti-Ausländer-Keule. Blaue Klubklausur in Linz.
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Kabinettsumbau in London: Dominic Raab verlässt Außenministerium 15. Sep. 17:59 Kabinettsumbau in London: Dominic Raab verlässt Außenministerium
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Boris Johnson dürfte den bisherigen Chefdiplomaten wegen eines viel kritisierten Fehlers degradieren. Im Rahmen eines Kabinettumbaus degradiert der britische Premierminister Boris Johnson seinen Außenminister Dominic Raab zum Justizminister. Raab war in die Kritik geraten, weil er während des überraschenden Vormarsches der radikalislamischen Taliban in Afghanistan im Urlaub auf Kreta weilte. Deshalb sollen Tausende Emails von Menschen, die die britische Regierung um Ausreisehilfe  gebeten hatten, nicht beachtet worden sein. Raab hatte zuletzt bei der wöchentlichen Sitzung im Parlament nicht mehr wie sonst üblich in der ersten Reihe gesessen.
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Sonderbetreuungszeit kommt rückwirkend ab September 15. Sep. 17:06 Sonderbetreuungszeit kommt rückwirkend ab September
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Bis heute mussten Eltern für die Pflege Corona-positiver Kinder Urlaub beantragen. Dies wurde nun korrigiert. Die Sonderbetreuungszeit für Eltern gilt nun doch ab dem 1. September rückwirkend. Das geht aus einer Aussendung der Grünen Familiensprecherin Barbara Neßler und Frauensprecherin Meri Disoski vom Mittwoch hervor und wurde dem KURIER vom Arbeitsministerium bestätigt. Der Rechtsanspruch gilt bis Ende Dezember, den Kostenersatz trägt der Bund. Das bedeutet, dass Eltern ab 1.9.2021 rückwirkend einen Rechtsanspruch auf Sonderbetreuungszeit haben und Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber ab diesem Tag rückwirkend die Kosten für die Freistellung voll rückerstattet bekommen. Der Anspruch greift etwa, wenn Schulkinder in Quarantäne müssen und zuhause betreut werden. Dass die neue Regelung erst nach Schulbeginn kam, sorgte für viel Kritik. Erst vergangene Woche gab das Arbeitsministerium bekannt, die Sonderbetreuungszeit mit 1. Oktober wieder einzuführen. Die vorherige Regelung war im Juli ausgelaufen.
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Erster Flieger vom Iran nach Kabul seit Taliban-Übernahme startete 15. Sep. 15:46 Erster Flieger vom Iran nach Kabul seit Taliban-Übernahme startete
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Eine Maschine soll 19 Passagiere von der ostiranischen Stadt Mashhad in die afghanische Hauptstadt gebracht haben. Am Mittwoch ist zum ersten Mal seit der Machtübernahme der militant-islamistischen Taliban ein Charterflug aus dem Iran in Richtung Kabul gestartet. Eine Maschine der iranischen Fluggesellschaft Mahan brachte Medien zufolge 19 Passagiere von der ostiranischen Stadt Mashhad in die afghanische Hauptstadt.
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Polen: Regierung will Medien durch Gesetz stärker beschränken 15. Sep. 13:54 Polen: Regierung will Medien durch Gesetz stärker beschränken
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Die rechtskonservative Regierung will trotz Ablehnung durch den Senat ein international kritisiertes Mediengesetz durchboxen. In Polen wollen die regierenden Rechtskonservativen das international kritisierte Mediengesetz trotz Ablehnung durch den Senat durchsetzen. Das Votum des Senats solle überstimmt werden, kündigte Chef Jaroslaw Kaczynski, Chef der regierenden PiS-Partei (Recht und Gerechtigkeit) am Mittwoch an. "Über das Gesetz wird voraussichtlich während der nächsten Sitzung (des Parlaments) abgestimmt, vor Ende September", sagte er der amtlichen Nachrichtenagentur PAP.
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Mann in Schweden wegen Spionage für Russland zu Haftstrafe verurteilt 15. Sep. 13:41 Mann in Schweden wegen Spionage für Russland zu Haftstrafe verurteilt
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Der Angeklagte soll heimlich Informationen vom Lastwagenhersteller Scania an Russland weitergegeben haben. In Schweden ist ein 47 Jahre alter Mann wegen Spionage für Russland zu drei Jahren Gefängnis verurteilt worden. Er habe Betriebsgeheimnisse des schwedischen Lastwagenherstellers Scania beschafft und sie an einen russischen Botschaftsmitarbeiter weitergegeben, urteilte das Bezirksgericht von Göteborg am Mittwoch. Von Anklagepunkten zu einem ähnlichen Vorgehen beim Autoproduzenten Volvo Cars werde der Mann, der die Anschuldigungen bestritten habe, jedoch freigesprochen. Das Gericht kam zu dem Schluss, dass der Angeklagte heimliche Informationen sowohl von Volvo als auch von Scania kopiert und auf USB-Sticks überspielt habe. Diese habe er dann gegen Bezahlung an den Russen übergeben 
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Familienbeihilfe: Finanzministerium weist Neos-Kritik zurück 15. Sep. 13:40 Familienbeihilfe: Finanzministerium weist Neos-Kritik zurück
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17 Millionen Euro laut Neos 2021 verspätet ausbezahlt. Ministerium: coronabedingter Rückstau mittlerweile abgearbeitet. Neos-Familiensprecher Michael Bernhard übt in einer Aussendung Kritik an verspäteten Auszahlungen der Familienbeihilfe. Aus einer parlamentarischen Anfrage an Finanzminister Gernot Blümel (ÖVP) gehe hervor, dass 2021 17 Millionen Euro für 178.000 Kinder zu spät ausbezahlt worden seien. Für Bernhard passiert das nur, "weil der Finanzminister offenbar die Probleme in der Verwaltung nicht und nicht in den Griff bekommt". Im Ministerium weist man das zurück. Es sei "einfach inakzeptabel, dass diese Regierung junge Eltern zu Bittstellern macht", befand Bernhard, viele Menschen seien auf das Geld angewiesen. "Die Verzögerung bei der Auszahlung der Familienbeihilfe zieht ja noch eine Reihe weiterer Schwierigkeiten nach sich", so Bernhard. In der Folge gebe es auch kein Kinderbetreuungsgeld, finanzielle Mittel für Miete, Heizen und Essen könnten knapp werden. Bereits im August waren Verzögerungen bei der Familienbeihilfe bekannt geworden, Volksanwaltschaft und Arbeiterkammer kritisierten um Monate verspätete Auszahlungen. Damals war von rund 17.000 betroffenen Familien die Rede, das Finanzministerium begründete die Probleme mit der Aussetzung von Anspruchsprüfungen während der Corona-Krise. In einer Stellungnahme vom Mittwoch wies das Ministerium die aktuellen Vorwürfe zurück. Teilweise sei die Familienbeihilfe bis Juni 2021 ohne Anspruchsprüfung weiter ausbezahlt geworden, "in dieser Zeit kam es zu keinen Verzögerungen". Ab dem Frühjahr 2021 seien die Prüfungen wieder aufgenommen worden, 210.000 Rückmeldungen waren die Folge. Dies habe zu einem Rückstau geführt, der seit Sommer "auch durch Aufstockung der Personalressourcen" abgearbeitet worden und nun erledigt sei.
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Video: IS-Anhängerin bittet von syrischem Camp aus um Verzeihung 15. Sep. 12:27 Video: IS-Anhängerin bittet von syrischem Camp aus um Verzeihung
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Shamima Begum schloss sich als 15-Jährige dem IS an. Großbritannien entzog ihr die Staatsbürgerschaft. Eine britische Ex-Anhängerin der Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat die britische Öffentlichkeit um Verzeihung gebeten. "Ich weiß, dass es sehr schwer für sie ist, mir zu vergeben", sagte Shamima Begum (22) Mittwoch dem Fernsehsender ITV in einem Gespräch aus Syrien. "Aber ich sage aus tiefstem Herzen, dass es mir so leid tut, wenn ich jemals jemanden beleidigt habe, indem ich hierher gekommen bin, wenn ich jemals jemanden mit dem, was ich gesagt habe, beleidigt habe." Sie würde lieber sterben, als sich wieder dem IS anzuschließen, sagte Begum.  Britische Medien wiesen darauf hin, dass sich Begum demonstrativ mit ärmellosem Top und Basecap zeigte. Begum reiste als 15-Jährige mit zwei weiteren Schülerinnen von London in die damalige IS-Hochburg Al-Raqqa und heiratete einen Dschihadisten. Sie bekam drei Kinder, alle sind mittlerweile tot. Im Jahr 2019 bat sie darum, wieder nach Großbritannien zurückkehren zu dürfen. Sie war damals mit ihrem dritten Kind schwanger. Die britische Regierung entzog ihr jedoch die Staatsbürgerschaft, und das Oberste Gericht untersagte ihr, die Entscheidung in Großbritannien anzufechten. Begum beteuerte, sie habe sich nicht an terroristischen Handlungen beteiligt. "Das einzige Verbrechen, das ich begangen habe, war, so dumm zu sein und dem IS beizutreten", sagte sie. Der damalige Innenminister Sajid Javid verteidigte die Maßnahme, der jungen Frau die Staatsbürgerschaft zu entziehen. "Es war eindeutig die richtige Entscheidung, um die Briten zu schützen", sagte der heutige Gesundheitsminister bei ITV. Der Schritt sei moralisch und juristisch korrekt gewesen. "Wenn Sie wüssten, was ich weiß (...), würden Sie dieselbe Entscheidung treffen", sagte Javid. Der Fall wurde in Großbritannien kontrovers diskutiert. Begum selbst war in Großbritannien geboren worden und war Britin von Geburt an. Die Regierung betonte, dass sie nicht staatenlos geworden sei, weil sie auch Anspruch auf die bangladeschische Staatsbürgerschaft hat. Begum hat aber nie in dem südasiatischen Land gelebt und behauptet, dort drohe ihr die Todesstrafe.
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Von der Leyen-Rede: Viele Visionen, wenig Feuer 15. Sep. 11:45 Von der Leyen-Rede: Viele Visionen, wenig Feuer
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"Wir haben es richtig gemacht", zog die EU-Kommissionschefin Bilanz aus Europas Kampf gegen die Pandemie. Ihr Rede zur "Lage der Union" zündete dennoch nicht richtig. Die Pandemie ist noch nicht vorbei: Zu sehen war dies am Mittwoch allein schon daran, dass sich Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wieder mit FFP-2-Maske quer durch den Plenarsaal des Europäischen Parlaments in Straßburg zu ihrem Pult bewegen musste. Kein Händeschütteln mit ihren Zuhörern, den Abgeordneten, nur Begrüßungen per Ellenbogen. Viele Sitze im großen Saal des europäischen Abgeordnetenhauses waren zudem leer geblieben. Man kennt es aus den USA: Einmal im Jahr tritt der amerikanische Präsident ans Pult und hält seine "Rede zur Lage der Nation". Die EU zog erst vor einigen Jahren nach und macht es nun ebenso: Und so war es Kommissionschefin von der Leyen, die Bilanz zog über ein forderndes Jahr inmitten der Corona-Pandemie. Wo steht die Union, und wo will sie hin?
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Pressefoyer nach dem Ministerrat 15. Sep. 11:44 Aktualisiert Pressefoyer nach dem Ministerrat
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Der Start in den Corona-Herbst erfolgte eher holprig. Ab heute gelten verschärfte Maßnahmen. Nach dem wöchentlichen Ministerrat treten Vertreter der Regierung vor die Medien. Wir berichten live.
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15. Sep. 11:22 "Hängt die Grünen!": Gericht erlaubt Rechtsextremen Hassplakate
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Die Plakate der deutschen Kleinpartei "Der III. Weg" sorgen für Empörung im Wahlkampf. Sie dürfen hängen – unter einer Bedingung. "Hängt die Grünen!", steht in großen, weißen Buchstaben auf knallgrünem Hintergrund. Darunter, etwas kleiner: "Macht unsere nationalrevolutionäre Bewegung durch Plakatwerbung in unseren Parteifarben in Stadt und Land bekannt." Und in der linken Ecke "Wählt Deutsch!" Wie aus dem Nichts sind die Plakate in den vergangenen Wochen in mehreren Orten im ostdeutschen Bundesland Sachsen aufgetaucht
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Watergate-Autor enthüllt: Armee fürchtete Atomkrieg unter Trump 15. Sep. 11:07 Watergate-Autor enthüllt: Armee fürchtete Atomkrieg unter Trump
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Laut Aufdecker-Reporter Bob Woodward wollte der amerikanische Generalstabschef die Befehlsgewalt Trumps über Atomwaffen einschränken.
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Patientenanwälte für Impfpflicht bei Gesundheit und Lehrern 15. Sep. 10:40 Patientenanwälte für Impfpflicht bei Gesundheit und Lehrern
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2-G-Regel mit möglichst wenigen Ausnahmen. Auch allgemeine Impfpflicht denkbar. Die Patientenanwälte von Wien und Niederösterreich, Sigrid Pilz und Gerald Bachinger, fordern in einem Aufruf an die Regierung eine Impfpflicht für Gesundheitsberufe, pädagogisches Personal, Personal in Pflegeheimen und körpernahe Dienstleister. Außerdem brauche es flächendeckend in möglichst vielen Bereichen und mit möglichst wenigen Ausnahmen eine 2-G-Regel. Bringe all das nichts, plädieren sie für eine befristete, allgemeine Impfpflicht für die gesamte Bevölkerung. Österreich stehe am Beginn einer vierten Covid-19-Welle, argumentieren sie. "Es ist unstrittig, dass eine Durchimpfungsrate jenseits der 80 Prozent den gemeinschaftlichen Schutz weitgehend gewährleisten könnte. Dadurch könnten weitere Beschränkungen vermieden und die damit verbundenen sozialen, psychischen und wirtschaftlichen Verwerfungen hintangehalten werden." Außerdem fordern Bachinger und Pilz eine großangelegte "und vor allem professionelle" Aufklärung und Informationskampagne in jenen Zielgruppen, die bisher zu wenig erreicht wurden. Vor allem Peers und bekannte Persönlichkeiten aus dem Bereich des Sports und der Kultur sollten dabei zum Einsatz kommen.
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EU spendet nochmal 200 Millionen Corona-Impfdosen für ärmere Länder 15. Sep. 10:14 EU spendet nochmal 200 Millionen Corona-Impfdosen für ärmere Länder
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In zahlreichen Ländern des globalen Südens sind weniger als zwei Prozent der Bevölkerung geimpft. Die Europäische Union will 200 Millionen weitere Corona-Impfdosen für Länder des globalen Südens spenden. Das kündigte EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen am Mittwoch in ihrer zweiten Rede zur Lage der Union in Straßburg an.
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15. Sep. 9:23 Infektiologe Wenisch kritisiert FPÖ-Politiker: "Totaler Blödsinn"
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"Ein Politiker ist ein Politiker, und ein Arzt ist Arzt": Bekannter Chef der Covid-Intensivstation in Wien-Favoriten reagierte verschnupft auf Äußerungen von FPÖ-Chef Kickl. Impfen, oder nicht? Diese Frage ist in Österreich auch zum Politikum geworden. Zahlreich sind inzwischen die Wortmeldungen von FPÖ-Politikern, die hier den Skeptikern das Wort reden.  Mit ungewohnter Schärfe hat Christoph Wenisch gestern Abend nun auf die Aussagen von FPÖ-Chef Herbert Kickl reagiert. Kickl hatte gemeint, er habe "ein intaktes Immunsystem, das mache die Menschen stark gegen das Virus mit all den Mutationen, die von irgendwelchen Leuten entdeckt worden sind." Im ORF-Report wies der bekannte Leiter der Covid-Intensivstation im Spital Favoriten die Freiheitlichen nun in die Schranken. "Ein Politiker ist ein Politiker, und ein Arzt ist Arzt", reagierte Wenisch darauf. Kickl sollte sich "nicht in medizinische Kontexte hineinverlieren". "Das ist ein totaler Blödsinn. Das ist so was von widerlegt und falsch", sagte Wenisch, der den Namen Kickl allerdings nicht in den Mund nahm."  Für ihn sei das eine rein politische Aussage, die er nicht kommentieren könne, weil er kein Politiker sei. Aber: "Wenn er bei mir ein Student wäre, würde er einen Fünfer kriegen." Wenisch nutzte seinen Auftritt im
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Anklage: Haitis Premier in Präsidentenmord verwickelt? 15. Sep. 9:03 Anklage: Haitis Premier in Präsidentenmord verwickelt?
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Premierminister Ariel Henry soll in der Nacht des Attentats mit einem der Hauptverdächtigen in dem Mord telefoniert haben. Einen Polit-Komplott scheinen die nationalen Behörden hinter der Ermordung des haitianischen Staatspräsidenten Jovenel Moïse im Juli zu vermuten: Die Staatsanwaltschaft hat eine Anklage gegen den Interims-Premierminister Ariel Henry beantragt. Dieser soll in der Nacht des Attentats mit einem der Hauptverdächtigen in dem Mordfall telefoniert haben. Staatsanwalt Bed-Ford Claude forderte, "aufgrund der Schwere der aufgedeckten Tatsachen" eine Ausreisesperre gegen Henry zu erlassen. Als Reaktion auf die Vorwürfe soll Henry den Obersten Staatsanwalt entlassen haben. In einem entsprechenden Schreiben von Henry, das vom Montag datiert war und das haitianische Medien am Dienstag verbreiteten, wird Claudes Entlassung mit "schwerem administrativem Fehler" begründet.
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Wo die Corona-Impfpflicht bereits Realität ist 15. Sep. 8:17 Wo die Corona-Impfpflicht bereits Realität ist
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Pflicht-Immunisierung auf die ein oder andere Weise sind weltweit am Vormarsch. Ein Überblick. Im EU-Vergleich ist Österreich in Sachen Impffortschritt mittlerweile ins Hintertreffen geraten. Knapp unter 62,8 Prozent der Gesamtbevölkerung haben hierzulande zumindest eine Impfung erhalten. Damit liegt man deutlich unter dem EU-Schnitt von 65,9 Prozent und im Hinterfeld der westeuropäischen Staaten.  Um die Impfmüdigkeit der Österreicher anzukurbeln, wurden zuletzt wieder Rufe nach einer verstärkten Werbekampagne laut. Auch Impfpflichten etwa bei Lehrern wurden immer wieder diskutiert. Aktuell steht eine indirekte Impfpflicht für Mitarbeiter in der Nachtgastronomie im Raum. In anderen Ländern ist man hier schon einen Schritt weiter.  Oftmals - wie etwa in Deutschland - werden dabei aber nur bestimmte Berufsgruppen wie Pflegekräfte oder Schulpersonal in den Blick genommen. Einige Länder haben die Pflicht in der einen oder anderen Form schon eingeführt - ein Überblick. 
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Prognosen: Kaliforniens Gouverneur Newsom hält sich im Amt 15. Sep. 7:50 Prognosen: Kaliforniens Gouverneur Newsom hält sich im Amt
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Demokrat von konservativer Seite wegen liberaler Einwanderungspolitik und strikten Corona-Vorschriften kritisiert. Der demokratische Gouverneur des US-Bundesstaates Kalifornien, Gavin Newsom, hat ein Abwahlverfahren Prognosen zufolge erfolgreich abgewehrt. Bei einer Sonderabstimmung votierte am Dienstag die Mehrheit der Wähler dafür, Newsom als Gouverneur im Amt zu halten, wie in der Nacht auf Mittwoch aus übereinstimmenden Vorhersagen der Fernsehsender CNN, ABC und NBC hervorging. "Ich bin demütig und dankbar für die Millionen und Abermillionen von Kaliforniern, die von ihrem grundlegenden Wahlrecht Gebrauch gemacht haben", sagte Newsom in seiner Siegesrede am Dienstagabend in der Bundessstaats-Hauptstadt Sacramento. Eine Gruppe von Republikanern hatte das Abwahlverfahren gegen Newsom angestrengt. Der 53-Jährige wurde von konservativer Seite unter anderem wegen seiner liberalen Einwanderungspolitik und strikten Corona-Vorschriften wie Schulschließungen und Maskenpflicht kritisiert. Mehrere Dutzend Gegenkandidaten traten an, um ihn als Gouverneur zu ersetzen - niemand davon jedoch ein politisches Schwergewicht.
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15. Sep. 7:14 Corona-Welle in China weitet sich aus
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Nach 50 Neuinfektionen Lockdown in zwei Großstädten angeordnet. Die Delta-Variante des Coronavirus breitet sich in der südostchinesischen Provinz Fujian weiter aus. Wie die Behörden am Mittwoch mitteilten, wurden in der Provinz 50 weitere Infektionen entdeckt. Seit dem Ausbruch der Delta-Variante am vergangenen Freitag gab es damit 152 Infizierte. In zwei Großstädten der Provinz, Putian und Xiamen, war daraufhin ein Lockdown angeordnet worden. Die chinesische Regierung verfolgt eine "Null-Covid-Strategie". Mit Ausgangssperren, Massentests, Kontaktverfolgung, Quarantäne und strengen Einreisebeschränkungen hat das Land das Coronavirus weitgehend im Griff. Zuletzt hatte es jedoch trotz strenger Maßnahmen eine Häufung lokaler Ausbrüche der Delta-Variante gegeben. Der aktuelle Ausbruch hatte seinen Ursprung in Putian. Es wurde vermutet, dass ein Familienvater nach seiner Rückkehr aus Singapur das Virus eingeschleppt hat. Der Mann war am 4. August zurück nach China gereist, verbrachte 21 Tage in Quarantäne und war neun Mal negativ auf das Virus getestet worden. Am vergangenen Freitag fiel ein Test dann aber positiv aus.
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Die neuen Quarantäne-Regeln für Schüler 15. Sep. 6:19 Die neuen Quarantäne-Regeln für Schüler
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Schüler können sich nunmehr nach fünf Tagen freitesten. Auch über die K1-Regelung gibt es endlich Klarheit. Ab Mittwoch können sich alle Schüler bereits nach fünf statt bisher zehn Tagen mittels PCR aus der Quarantäne freitesten. „Grundsätzlich ist es eine sehr gute Maßnahme, die Quarantäne auf fünf Tage zu verkürzen“, sagt Bundesschulsprecherin Alexandra Bosek zum KURIER. „Wir sind dagegen, dass Schüler, die nicht krank sind, daheim sitzen und nicht am Unterricht teilnehmen können.“  Das bedeute, dass die Schüler den Stoff unfairerweise verpassen. Das Problem ist, dass der Unterrichtsmodus autonom von der jeweiligen Schulleitung entschieden wird. „Jede Klasse oder jede Schule, die es schafft, Schüler digital zuzuschalten, macht das.“ Was umgekehrt bedeutet: Schüler einiger Schulstandorte bleiben übrig und werden einfach nicht unterrichtet. Sie müssen den Stoff alleine nachlernen.
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15. Sep. 6:05 Auch in Kirchen wieder FFP2-Maskenpflicht
Kurier
Bei Taufen, Erstkommunion, Firmung und Trauung alternativ 3G-Regel möglich. Bei katholischen Gottesdiensten gilt ab morgen, Mittwoch, wieder FFP2-Maskenpflicht. Das geht aus einer am Dienstag veröffentlichten Rahmenordnung der Bischofskonferenz hervor, wie Kathpress berichtete. Mindestabstand ist keiner einzuhalten, ebenso gebe es keine Einschränkungen beim Gemeindegesang. Bei "Feiern aus einmaligen Anlass" wie Taufen, Erstkommunion, Firmung und Trauung könne die Maskenpflicht auf Vereinbarung durch die 3G-Regel ersetzt werden. Grund für die Maskenpflicht ist der Umstand, dass bei Gottesdiensten die 3G-Regel grundsätzlich nicht gilt. Ausgenommen von der Maskenpflicht sind Kinder bis zum sechsten Lebensjahr und Personen, die mit ärztlicher Bestätigung aus gesundheitlichen Gründen keinen MNS tragen können. Schwangere und Kinder von sechs bis 14 dürfen statt der FFP2-Maske einen MNS tragen, hieß es. Bei Gottesdiensten unter freiem Himmel besteht keine Maskenpflicht. Darüber hinaus müsse Desinfektionsmittel bereitgestellt werden. Die Besucher sollen zudem von einem Willkommensdienst empfangen und auf die Regeln hingewiesen werden. Bei "religiöse Feiern aus einmaligem Anlass" wie Taufe, Erstkommunion, Firmung und Trauung ist ein Präventionskonzept und ein Präventionsbeauftragter verpflichtend vorzusehen.
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