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Buslinie in den Kosovo soll Sozialbetrüger chauffiert haben38 Std.

Buslinie in den Kosovo soll Sozialbetrüger chauffiert haben

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1.000 Personen sollen im Heimatland gewohnt und nur zu Kontrollen nach Österreich angereist sein. Einen "Sozialmissbrauchstourismus" hat das Landespolizeikommando Steiermark aufgedeckt: Zwei Busse sind zwischen 2014 bis 2015 regelmäßig zwischen Österreich und dem Kosovo verkehrt. Die rund 1.000 Personen an Bord waren in Österreich entweder als arbeitslos gemeldet oder haben Mindestsicherung oder Familienbeihilfe bezogen – während sie aber im Ausland lebten. Gemeldet waren meist mehrere Personen bei einer Wohnadresse in Österreich. Wenn eine Ladung einer Behörde kam, dürfte der Betroffene im Ausland informiert worden sein und reiste dann mit dem Bus zur Kontrolle an. Die Personen waren dadurch auch in Österreich krankenversichert – und reisten auch für ärztliche Behandlungen an. Insgesamt wurden 1.737 Fahrten festgestellt. Die Polizei hat die Tatverdächtigen nun bei der Staatsanwaltschaft in der Steiermark angezeigt. Die Schadenssumme beträgt laut Innenministerium mehrere 100.000 Euro.
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